Musik0049's Blog











{Juni 3, 2010}   THE MARBLE MAN

The Marble Man-Tour:

Dieser Tage ist der Marble Man unterwegs und spielt ein paar Release-Konzerte, und zwar in folgenden Städten.

Mi, 2.6. Hildesheim – Kufa
Do, 3.6. Hamburg – Meanie Bar
Sa, 5.6. Dresden – Ostpol
Do, 10.6. Regensburg – W1
Do, 24.6. München – Kulturstrand
Sa, 14.8. Schorndorf – Manufaktur

Die Konzerte werden präsentiert von on3 Radio und Rote Raupe. Wir freuen uns sehr über spontane Ankündigungen.
Im Herbst folgt übrigens eine Vollband-Tour.

THE MARBLE MAN (K&F Records / Broken Silence)
Songwriter-Folkpop aus Traunstein, im CD-Regal neben Bands wie Nick Drake, dem frühen Beck oder George Harrison zu finden.

Im Sommer 2007 erschien „Sugar Rails“, das Debütalbum des damaligen Abiturienten Josef Wirnshofer aus Traunstein im Chiemgau. Feuilleton, Musikpresse und öffentlich-rechtliche Sendeanstalten bescheinigten dem jungen Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalisten ein außergewöhnliches Talent. Das erste 4-Spur-Demo wurde praktisch aus dem Stand vom Bayrischen Rundfunk eingesetzt. Jetzt, knapp 3 Jahre später, ist The Marble Man noch immer blutjung, seine Songs hingegen sind zur Vollendung gereift. Aus ihnen sprechen eine Lebenserfahrung und ein Fatalismus, die sich umgekehrt proportional verhalten zu seinen jungen Jahren. Schreiben tut er immer noch in Schlafzimmer und Bauwagen, den Produktionsort hat Wirnshofer allerdings in ein professionelles Studio verlegt. Die Sorge, etwas vom Charme der frühen Bedroom Productions könne so verloren gehen, erweist sich dabei als unbegründet. Auf „Later, Phoenix…“ haben die Stücke von The Marble Man die stille Größe, die schon „Sugar Rails“ zu einem besonderen Album machte. Josef Wirnshofer beherrscht die hohe Kunst des Weglassens. Bei ihm hat jeder Ton eine Funktion, jeder Akkord führt zu etwas hin oder löst etwas ein. So stehen seine Lieder da wie altgriechische Statuen: Perfekt, aber ohne Schminke. Die Balance zwischen Strenge, schwelgerischer Opulenz und schlichter Schönheit macht, dass jedes Stück auf diesem Album mühelos für sich allein bestehen kann. „Later, Phoenix…“ ist schon jetzt ein Klassiker.



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