Musik0049's Blog











{April 20, 2010}   Magnet Club / Comet Club

The Almighty Defenders (The Black Lips + The King Khan & BBQ Show)
Tourdaten:
15.05.2010 Berlin, Festsaal Kreuzberg
18.05.2010 Hamburg, Übel & Gefährlich
24.05.2010 Münster, Gleis 22

The Almighty Defenders

Was kommt dabei heraus, lässt man zwei Acts, die sowieso schon jenseits von Gut und Böse sind, in einem Studio aufeinander los? Richtig! Ein Anarcho-Album der Superlative. Nach ihrem Rausschmiss aus Indien fanden die Black Lips Unterschlupf bei ihren Berliner Compadres von King Khan und innerhalb einer Woche war das Supergroup-Monster ausgebrütet: The Almighty Defenders. Als “Gospel Garage Punk Jammers” werden die Songs von den Bandmitgliedern selbst betitelt. Und das trifft es genau auf den Punkt. Wirre musikalische Versatzstücke werden in einen Topf geworfen, durcheinander gewirbelt und finden sich als stimmiges Ganzes auf Tonträgern wieder. Dem Chaos ist dabei jedoch bei Weitem nicht Einhalt geboten, wie die Live-Performances beweisen werden!

Black Lips

Die Black Lips sind eine dieser Bands, die so unbeirrt durch ihren Rock’n’Roll-Traum toben, dass man beinahe an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln möchte.
Klingt ja auch zu schön: Während der Indien-Tour zieht Gitarrist Cole Alexander auf der Bühne blank, erregt durch weitere eindeutige Aktionen massiv öffentliches Ärgernis, woraufhin das US-Quartett durch den Backstagebereich sowohl Venue als auch Indien fluchtartig verlässt und in Berlin Unterschlupf findet. Würde man gerne als Zeitraffer-Aufnahme sehen. Und passt auch wunderbar zur letzten Platte, die in den 15 Nostalgiekatalysatoren klingt, als könne die Zeit seit den frühen Stones, den Stooges und Velvet Underground auf einen gierigen Bierzug gekürzt werden. Das Schlagzeug scheppert, der kehlige Gesang leiert, die Fuzz-Gitarren jaulen, und in der Garage ist die Hölle los.

The King Khan & BBQ Show

Es gibt eine Menge Gründe, warum The King Khan & BBQ Show so großartig ist. Es fing alles im Jahr 2003 an, BBQ besuchte King Khan und die beiden fingen an zu jammen. Die Songs brachen aus Ihnen heraus wie Eiter aus einem Krebsgeschwür. Sie ließen sich Zeit, ihre Songs reifen und spielten lediglich hin und wieder eine Show. Die Besucher waren von dem unglaublichen Sound und der abgefahrenen Live-Show immer begeistert. Bis heute noch sind ihre Konzerte orgiastisch, anarchisch, hypnotisch und persönlich. Blow-Jobs und Blut, aufreißen und kotzen, tanzen und lachen. Zwei Typen. Mark Sultan (BBQ) schlägt Snare, Bass Drum und Tamburine mit seinen bloßen Füßen, missbraucht seine Gitarre und singt wie ein besessener Engel. Der andere, King Khan, ist fast schon legendär dafür, wie verrückt und unvorhersehbar, großartig und entertaining er ist. Er dreht sich im Kreis und brüllt wie ein Freak und lässt es an seiner Gitarre aus. Und wie genau klingt so etwas dann? Wie fünf Typen. Ganz im Ernst. Und es ist sehr schwierig, den Sound zu beschreiben. Das ist eine ganz eigene Mischung aus großartigen Bands und Energien. Das ist Soul. Das ist Punk. Das ist Psychedelia. Das ist Superquatsch.

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INTRODUCING – Return of the Mac
Neues Intro-Veranstaltungsformat ab Mai monatlich im Magnet/Comet Club in Berlin.

Ja, INTRODUCING, die Mutter aller Intro-Liveaktivitäten, ist zurück. For good – und mit ordentlich Herzblut, Enthusiasmus und Elan. Ab sofort werden wir einmal monatlich den neuen Magnet Club/ Comet Club in Berlin Kreuzberg bespielen.

INTRODUCING ist der neue Heimathafen für Intros liebste neue Acts, Spontan-Auftritte und Secret Shows von aktuellen Titelhelden nicht ausgeschlossen. Außerdem werden unveröffentlichte Alben in der Lounge rotieren, Bands als DJs performen und Intro-Redakteure ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Berliner Indie-Instanz Karrera Klub wird ebenso ein fester Bestandteil von Introducing. Spencer Theile und seine Jungs beschallen monatlich einen Floor und laden mit uns zusammen Gast-DJs und Bands ein.

Kick Off ist am 23.5. mit Liveauftritten von  JJ, Jamaica und Oh No Ono sowie Dj-Sets vom Karrera Klub, Coop, der Hot Cheese Crew, Marius Funk und dem Deutsch-Punk-Duo Volkmann/Nagel (Intro / Muff Potter). Und dann? Für den Juni haben wir bislang James Yuill und 1000 Robota am Start, im Juli fahren wir das ganze als Melt-Pre-Party am Donnerstag, 15.07. Yeah!

Hardfacts:
KICK OFF: 23.05. (Pfingstsonntag)
FREQUENZ: Jeder dritte Freitag im Monat  (AUSNAHME: Melt! Pre-party am 15.07. (inkl. Melt! Bändchentausch und Akkreditierungen)

TICKETS:
Abendkasse: immer EUR 10
Vorverkauf: exklusiver via www.intro.de/introducing für EUR 10 (inkl. VVK-Gebühren)

ADRESSE: Magnet Club / Comet Club, Falckensteinstr 48, 10997 Berlin
INFOS: bald auf www.intro.de/introducing

Bandinfos
Jamaica – Prädikat: Justice Gestern noch als Poney Poney aktiv, heißen die beiden feschen Franzosen Antoine Hilaire and Flo Lyonnet jetzt ganz offiziell Jamaica. Und man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass man sich den Namen merken sollte – bei den Eckdaten: Produziert wird ihr im August kommendes Album nämlich von den Bombast- Elektrorockern Justice, der Clip zur ersen Single “I think I like U2” wurde von DJ- und Cliplegende So Me (gemeinsam mit Machine Molle) abgedreht. Und genau wie diese Schnittmenge hört sich ihr Sound auch an: Gut eingängige Melodien, aberwitzige Gitarrenriffs, alles unterlegt mit einem Scheppern, von dem man uns versicherte es seien Bässe. Na dann.
http://www.jamaicanoproblem.fm/

JJ – Zeigen Gesicht!
Was wurde nicht alles vermutet, wer hinter diesem Schwedischen Duo steckt? Nur da Elin Kastlander und Joakim Benon lange zu schüchtern waren, um ihre funkelnde Melange aus melancholischem Songwriterindie und elektronischen Stimulationen auch live zu präsentieren, müssen doch nicht gleich die Residents und Kraftwerk auf die Agenda gebracht und die Geister potentieller Indiegrößen herbeigerufen werden, die anscheinend hinter dem Projekt stehen. Alles Kokolores. Die träumerischen Songs des aktuellen Albums »n°3«, die eskapistischenFluchtlinien im Wechselduschenrhythmus präsentieren, kommen einzig und allein von Kastlander und Benon – das wissen wir seit dem SXSW in Austin, wo sie erstmals für die versammelte Popwelt die Bühne betraten. Sonst noch was? Ach ja, der Bandname ist ein Verweis auf François Truffauts »Jules et Jim«.
http://www.lastfm.de/music/jj

Oh No Ono
Sicherlich nicht der catchyste Name, den sich die fünf Dänen da ausgesucht haben, aber wer sich musikalisch so heterogen zwischen Clubsounds, eckigem Pop und hippen New Wave ansiedelt, der vertraut eben auf Langzeitwirkung und nicht den schnellen Klick.
http://www.myspace.com/ohnoono

Intro Allstars
Jeden Monat gibt es mindestens einen Intro-Redakteur an den Turntables – Back to back mit einem ganz speziellen Gast. Aber pssst, soll alles geheim bleiben.
http://www.intro.de

Karrera Klub
DIE Indie-Typen Berlins. Absolute Checker, die nicht nur viele Konzerte präsentieren, sondern auch selbst die Indie-Disco rocken.
http://www.karreraklub.de

Hot Cheese Crew
Nachwuchs-Kollektiv, dessen Protagonisten aus dem Kunstmilieu kommen. Legen das modernste Gerumse auf, das derzeit zwischen Sao Paulo, Paris und London zu haben ist. Soundähnlichkeiten zu Crookers, Ed Banger, Afrojack, Tropical, Rave und so sind nicht zufällig sondern beabsichtigt. Ab sofort Residents bei Introducing.
http://www.hotcheesecrew.com

Marius Funk
Und noch ein Youngster. Der Berliner ist Resident der legendären Mittwochs Gay Disko im NBI (ehemals „Berlin Hilton“, jetzt „Shade.Inc“) und bekannt für einen Ass-kickenden Mix aus 80ie-, Synthie-, Disco- und Pop Sounds. Hostet den so
called Pop/Synthie-Raum.

COOP
Muss man nicht mehr groß vorstellen. Berliner Nachtlebenlegende. Conny Opper hostete früher das Rio, dann das Scala und ist mit seinem Broken Heart Club der Verkuppler der Stadt – und ein absoluter Romeo an den Plattenspielern.
http://www.myspace.com/coopclub

Location:
Magnet Club / Comet Club, Falckensteinstr 48, 10997 Berlin
Mehr Infos findet sich auf http://www.intro.de/introducing

Mehr Artikel gibt es auf www.artiberlin.de!



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